Praxissystem-Anbindung

Die folgende Liste enthält Anbindungen an Primärsysteme, die im praktischen Einsatz sind. Die Angaben beziehen sich also auf wirklich umgesetzte und funktionierende Anbindungen. Soweit wir die Möglichkeit hatten, diese entweder an einem Testsystem selbst nachzuvollziehen oder bei Unterstützung der Einrichtung zu dokumentieren, haben wir Anleitungen erstellt, die durch Klicken auf den Systemnamen abgerufen werden können.  

SystemnameGDT BDT HL7/HCM**Übertragung Laborbefunde
Medistar

Stammdaten, Rückgabe

--Via LDT Schnittstelle
Turbomed

Stammdaten, Rückgabe

Stammdaten, eGK Daten, Labor

-Via BDT oder LDT Schnittstelle
ISYNetStammdaten, eGK Daten (IK und VNR), Rückgabe--Via LDT Schnittstelle
X.ConceptStammdaten, eGK (IK)
Rückgabe
--Via LDT Schnittstelle
AlbisStammdatenStammdaten, eGK Daten, Labor-Via BDT oder LDT Schnittstelle
Medical OfficeStammdaten, eGK Daten, Rückgabe--Via LDT Schnittstelle
X.ComfortStammdaten--Via LDT Schnittstelle
MedatiXX

Stammdaten
eGK Daten
Rückgabe

--Via LDT Schnittstelle
InterdataStammdatenStammdaten, Diagnosen, Labor Über BDT
ProfimedStammdatenStammdaten, Diagnosen, Labor Über BDT
Orbis (KIS)--Zusatzmodul
HL7 - ADM
Über Labor/HL7
Kliniklabors--Zusatzmodul
HL7- OBR
HL7
SAP ISH*--Zusatzmodul
HCM
Über Labor/HL7

** Erfordert Zusatzlizenzen für HL7/HCM in EMIL5/RheMIT bzw. EMIL-KIS in EMIL 4

Im Praxisumfeld sind die xDT Formate führend, die generell stark deckungsgleich sind. Im Repertoire dieser Formatfamilie liegen Stammdaten, Versichertendaten, Diagnosen und Laborbefunde. Es hängt vom jeweiligen Praxissystem ab, welche Arten der Daten dieses ausgibt. Das ITC System kann nur lesen, was das Praxissystem ausgibt, da es nicht direkt auf die Datenbank des Praxissystems zugreift, sondern aus einer Übergabedatei gespeist wird, die das Praxissystem erzeugt. Im folgenden finden Sie eine praxissystemübergreifende Kurzanleitung, anhand derer Sie feststellen können, ob Ihr PVS die Anbindung kann, wenn es nicht in der Aufstellung oben zu finden ist.

GDT Kurzanleitung

Die EMIL5/RheMIT GDT Praxissystemschnittstelle ist seitens EMIL5/RheMIT konfigurationsfrei, das heißt, Sie müssen nur auf der Seite des Praxisverwaltungssystems (im folgenden PVS) Einstellungen vornehmen, was so oder so erforderlich ist.

Achten Sie bei der GDT/BDT Anbindung darauf, dass das Praxissystem die Patientennummer ohne Zusatz (z.B. behandelnder Arzt oder Arbeitsplatz-Nummer liefert. Manche Systeme übergeben im Feld 3000 standardmäßig etwas wie -, z.B. 28398-5 für Patient 28398.

Da wir nicht für alle PVS detaillierte und aktuelle Anleitungen bereithalten können und die (sehr einfache) GDT Schnittstelle den Standards folgt, finden  hier eine Liste der Einstellungen im PVS in allgemeiner Form:

  • Definition eines Fremdsystemaufrufs analog zu einem Medizingerät über die GDT Schnittstelle.
  • Vor Aufruf aus dem PVS muss dieses eine GDT 2.1 Datei schreiben. 
  • Diese sollte GDT Satzart 3102 oder 3101 (wird nicht geprüft) enthalten mit PVS-Nummer, Vor- und Nachname, Geburtsdatum (Muss) und idealerweise auch mit den Daten der eGK (kein Muss, spart aber im Rahmen von Versorgungsverträgen Arbeit, bei denen Versichertendaten mit Bestandteil der Exporte sind).
  • Zeichensatz sollte Windows ANSI sein, bei der Datei vom PVS ird dies automatisch erkannt, zurückgeliefert wird Windows ANSI.
  • Der Dateiname und auch der Pfad der GDT Datei sind frei wählbar, die Datei sollte aber unbedingt arbeitsplatzspezifisch sein. Standard nach GDT Spezifikation wäre EMILEDV.GDT.
  • Das System muss den Client des ITC Systems aufrufen: c:\\client.exe
  • Als Kommandozeilenparameter ist anzugeben
  • gdt =\
  • Wenn das ITC System die Rücklieferung von Daten an das Praxissystem unterstützt und diese gewünscht ist, ist ein zweiter Kommandozeilenparameter anzugeben: 
  • gdtreturn =\
  • Auch hier sind Dateiname und Pfad frei wählbar, der Standard nach GDT Spezifikation wäre EMILEDV.GDT.
  • Es wird ein GDT Satz 3110 zurückgeliefert mit Visitdatum in 6200 und den Rücklieferungsdaten in einem oder mehreren 6220 Sätzen.
  • Die vom PVS aufgerufene Client.exe beendet sich erst, wenn Daten an das Praxissystem bereitgestellt wurden und die Rückgabedatei komplett geschrieben wurde. Das Praxissystem muss im Rücklieferungsmodus auf die Beendigung von Client.exe warten (Standard im üblichen nicht-Server Modus).
  • Das Warten auf Client.exe ist bei Aufruf ohne Rücklieferung nicht erforderlich.

 

GDT Beispieldatei vom PVS

Diese Beispleidatei enthält keine Versichertendaten und auch keine erweiterten Stammdaten. Wenn möglich, konfigurieren Sie das PVS, alle Stammdaten, die Versichertendaten und ggf. auch Labordaten, Diagnosen etc. der letzten 90 Tage mit zu exportieren. Manche PVS gehen über den GDT Standard hinaus und erlauben das.

01380006302
014810000227
01092063
014921802.10
0180102itc-ms.de
0150103RheMIT
01601321.53.63
01330006574
0173101Mannoman
0173102Bernward
017310322051961
0173106Munsberg
0213107Wurstgasse 4
01031101
0158402ALLG00

GDT Beispieldatei für Rücklieferung an das PVS

01380006310
014810000273
01092063
014921802.10
0180102itc-ms.de
0150103RheMIT
01601321.53.63
01330006676
0173101Musterba
0173102Hänschen
017310322051981
0158402ALLG00
017620007092020
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1406220NRS Aktivität (Patient) 40/100. NRS Schmerz (Patient): 80/100, NRS Aktivität (Arztsicht): 60/100, DAS 28 CRP: 4.37, ASDAS 6.36, SDAI: 11.3